Das Forum Vernetzte Sicherheit hat in Saalfeld seinen ersten Bürgerdialog zum Thema „Sicherheit“ durchgeführt. Die Resonanz war gut, die Debatte hitzig.
Auch, wenn extreme antidemokratische Meinungen mitunter lautstark vorgetragen wurden, waren sich alle am Ende alle in einem Punkt einig: Bürgerdialoge sind ein wichtiges Instrument für den politischen Austausch. In Saalfeld denkt man sogar in die Richtung, dieses Format bei weiteren Themen auszuprobieren.
Die Ostthüringer Zeitung berichtet (Auszüge):
„Am Ende war Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul sichtlich irritiert. „Das war mir überhaupt nicht klar…“, meinte er nachdenklich. „Nun müssen wir sehen, wie wir mit der Situation umgehen.“ Erlebt hatte der Rathauschef am Dienstagabend im Großen Saal des Rathauses eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sicherheit“, die auch Bürgern Meinungsäußerungen ermöglichte. Diese nutzen die Chance – und mehr als das: Linke und rechtsextrem orientierte Veranstaltungsgäste ließen sich gegenseitig kaum zu Wort kommen. (…) Möglicherweise war diese Podiumsdiskussion – initiiert vom „Forum Vernetzte Sicherheit“ und finanziert von der Bundeszentrale für politische Bildung – das Initial für eine Reihe weiterer Foren. „Ich nehme die Idee des Bürgers gerne auf“, erklärte Bürgermeister Graul, nachdem ein Anwesender erklärt hatte: „Wir brauchen ein richtiges Bürgerforum!“ Und: „Wir müssen alle miteinander reden!“ Er schlug den Meininger Hof als Ort eines solchen Bürgerforums vor, um vielen Bürgern die Chance zu Teilnahme zu bieten. Franke, der ein „Auseinanderfallen der Gesellschaft“ diagnostizierte, forderte: „Wir müssen einen gesellschaftlichen Konsens finden.“
Den vollständigen Artikel finden Sie unter: http://saalfeld.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Auch-in-Saalfeld-ist-das-Ende-der-Sorglosigkeit-gekommen-1156755224