Anspruch und Wirklichkeit

„Your recent commitment to a six percent defense spending increase puts you on a positive trajectory, but more is required to ensure that Germany’s defense investments match Germany’s leadership role“, so sagte es Ashton Carter auf der Veranstaltung der Atlantikbrücke. Jetzt fordert Jens Stoltenberg, Generalsekretär der NATO, dass Deutschland seine Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen sollte. Nur: Ist diese Zahlenspielerei der Weisheit letzter Schluss? Macht es nicht viel mehr Sinn, die Verteidigungsbemühungen der EU oder gar der NATO zu bündeln und ein Gesamtbudget zu entwickeln? Nationale Souveränität? Über den Stellenwert dieser politischen Vorgabe ließe sich in der Tat diskutieren. Über Zahlen eigentlich nicht mehr.

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