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Suche nach Terroristen in Unternehmen unangemessen?

Laut Meldung des Onlinemagazins „Spiegel“ will der Daimler-Konzern künftig alle drei Monate seine rund 280.000 Mitarbeiter „durchleuchten“. Dazu sollen entsprechende Sanktionslisten der EU und der USA herangezogen werden. Die aktualisierten Listen werden jeweils sechs Jahre lang aufbewahrt. Der CvD des Onlinemagazins bezeichnet es als „umso dämlicher, dass der Betriebsrat laut „Hurra“ ruft. (…) Kein Gesetz zwingt ein Unternehmen dazu, Daten von Mitarbeitern (und Bewerbern) zu erheben und sie mit Terrorlisten abzugleichen.“ Der Konzern ist unter anderem Hersteller von Spezial- und Einsatzfahrzeugen für Polizei, Feuerwehren und Armeen. Bei einer anschließenden Onlineumfrage sprachen sich 77,03 Prozent (Stand: 7.1.2015, 07:38 Uhr) der Teilnehmer dafür aus, dass die Maßnahme des Konzerns „Ausdruck einer Überwachungsparanoia (sei), die sich leider immer mehr breit macht in der Wirtschaft“.

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